Strahlentherapie Rosenheim

Zentrum für Hochpräzisionsbestrahlungen

Modernste intensitätsmodulierte Hightech-Bestrahlungen werden seit 2009 auch im Routinebetrieb eingesetzt, insbesondere bei Prostata-Carcinomen. Das Prinzip der intensitätsmodulierten Radiotherapie (IMRT) besteht darin, dass sich die Konturen des Bestrahlungsfeldes während der Behandlung in berechneter Weise verändern.

Dies geschieht, indem sich schmale Bleilamellen im Strahlerkopf des Linearbeschleunigers vor und zurück bewegen und so verschiedene Formen des Bestrahlungsfeldes hervorrufen. Damit wird das Bestrahlungsvolumen individuell an die Form des Tumorgebietes angepasst und dadurch das gesunde Gewebe noch besser geschont.

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Sprechzeiten Strahlentherapie und Nuklearmedizin Rosenheim

Lilienweg 10 / 83022 Rosenheim
Das Sekretariat ist werktäglich von Montag bis Freitag zwischen 7.30 Uhr und 17.00 Uhr besetzt.

Tel +49 (0) 8031 - 365 36 01 / Fax +49 (0) 8031 - 365 48 94

info@mvz-ro.de

Strahlentherapie Filialpraxis Ebersberg

Pfarrer-Guggetzer-Straße 8 / 85560 Ebersberg
Tel +49 (0) 80 92 - 8 57 88 0 / Fax +49 (0) 80 92 - 8 57 88 28

info@mvz-ro.de

Chefarzt und Ärztlicher Leiter
Dr. med. Ertan Mergen

Erstkontakt und Aufklärungsgespräch (ca. 1 Stunde)

Bestrahlungsablauf

Nach der Überweisung in unser Medizinisches Versorgungszentrum informieren wir unsere Patienten in einem ausführlichen Erstgespräch über die Therapiemöglichkeiten, Verhaltensweisen während der Therapie, mögliche Nebenwirkungen und die Therapiedauer. Hierbei wird das Behandlungsziel besprochen.

Erstkontakt und Aufklärungsgespräch (ca. 1 Stunde)

Nach der Überweisung in unser Medizinisches Versorgungszentrum informieren wir unsere Patienten in einem ausführlichen Erstgespräch über die Therapiemöglichkeiten, Verhaltensweisen während der Therapie, mögliche Nebenwirkungen und die Therapiedauer. Hierbei wird das Behandlungsziel besprochen.

Damit wir uns ein vollständiges Bild über die Erkrankungssituation machen können, ist es wichtig, dass sich unsere Patienten mit möglichst vollständigen Krankenunterlagen vorstellen. Diese sollten uns am besten vom zuweisenden Arzt schon vorher zur Verfügung gestellt werden.

Festlegung des therapeutischen Vorgehens

Die Festlegung des geeigneten therapeutischen Vorgehens erfordert in vielen Fällen die Abstimmung mit Ärzten anderer Fachdisziplinen und ggf. die Vervollständigung der Voruntersuchungen. Wird gemeinsam mit dem Patienten der Entschluss zur Strahlenbehandlung getroffen, erfolgt die Vereinbarung weiterer Termine zur Vorbereitung und Einleitung der Therapie.

Computertomographie zur Bestrahlungsplanung (Dauer ca. 30 Minuten)

Die Bestrahlungsplanung beginnt zumeist mit einer speziellen Computertomographie. Die vorher bestimmte Liegeposition wird mit speziellen Lagerungshilfen unterstützt und für die gesamte Bestrahlungszeit beibehalten. Zusätzlich können andere Untersuchungen wie Kernspintomographie (MRT), Positronenemissionstomographie (PET) zur Optimierung der Planung notwendig sein.

Bestrahlungsplanung

Im Rahmen der Bestrahlungsplanung erfolgt die Festlegung der Bestrahlungstechnik. In Zusammenarbeit von Strahlentherapeuten und Medizinphysikexperten wird eine aufwendige dreidimensionale Bestrahlungsplanung durchgeführt.

Tägliche Bestrahlung, Behandlungszeit, Bestrahlungspausen

Die täglichen Bestrahlungen finden von Montag bis Freitag zwischen 7.30 Uhr und ca. 20.00 Uhr statt. In der Regel werden 5 Bestrahlungen pro Woche (Montag bis Freitag) an modernsten Linearbeschleunigern verabreicht, wobei an jedem Tag die gleiche Dosis eingestrahlt wird. Die jeweilige Bestrahlungszeit ist kurz und dauert im Allgemeinen nur wenige Minuten. Die geplanten Bestrahlungsfelder werden durch digitale Röntgenbilder dokumentiert und über den gesamten Bestrahlungsverlauf kontrolliert.

Die Erstbestrahlung erfolgt grundsätzlich unter Kontrolle eines fachkundigen Strahlentherapeuten. Die weiteren Bestrahlungen erfolgen durch speziell ausgebildete technische Mitarbeiter (MTRA).

Die Bestrahlungsfelder werden regelmäßig durch die Ärzte kontrolliert. Längere Bestrahlungspausen oder Unterbrechungen sind aus strahlenbiologischen Gründen in der Regel nicht vorgesehen bzw. zu vermeiden, um die Wirkung der Strahlentherapie nicht zu mindern. Kommt es ungeplant zu Pausen, bestehen Möglichkeiten diese - falls nötig - durch entsprechende Maßnahmen zu kompensieren.

Ambulante und stationäre Strahlentherapie

So gut wie immer kann die Strahlentherapie ambulant erfolgen, da sie nur gering oder mäßig belastet.
Eine stationäre Strahlentherapie ist für Patienten mit Begleiterkranken oder reduziertem Allgemeinzustand, bei der Kombination der Bestrahlung mit speziellen Chemotherapeutika oder bei Mehrfachbestrahlungen pro Tag sinnvoll. Manchmal ist es notwendig, die Strahlentherapie unter stationären Bedingungen zu beginnen, um die Arbeitsschritte optimal zu koordinieren. Nicht selten bevorzugen die Patienten den "stationären Start" in enger Anbindung an das betreuende Strahlentherapie-Team aus psychologischen und körperlichen Gründen.

Nachsorge

Neben den Kontrolluntersuchungen der zuweisenden Fachärzte sind Strahlentherapeuten nach der Strahlenschutzverordnung zur regelmäßigen Nachsorge verpflichtet. In der Regel vereinbaren wir ca. 6 Wochen nach Ende der Bestrahlung den ersten Nachsorgetermin. Zur Koordination der zum Teil erforderlichen Begleitdiagnostik stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Weitere Kontrollen erfolgen im ersten Jahr nach Strahlentherapie alle 3 Monate, im zweiten Jahr halbjährlich und schließlich vom dritten bis zum fünften Jahr nach Behandlung jährlich.

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Schmerzbestrahlung

Es gibt neue Hoffnung für alle, die unter chronischen Schmerzen leiden: Schmerz-Therapie durch Bestrahlung 

Die Ausgangslage
Nicht selten leiden Patienten mit chronischen Gelenk- oder Weichteil-Erkrankungen an starken Schmerzen und empfindlichen Bewegungseinschränkungen. Die Ergebnisse der häufig angewandten physikalischen Therapie, bei der die betroffenen Körperregionen vorübergehend vollständig ruhig gestellt werden, sind oft ebenso unbefriedigend wie die beim Verabreichen von Medikamenten.

Weitere konservative Therapiemethoden stehen bisher aber oft nicht zur Verfügung. Das bedeutet: Die Schmerzen hören nicht auf. Die Bewegungen werden immer schwerer. Nicht selten führt das dazu, dass die Patienten ihren Beruf wechseln müssen oder gar nicht mehr in der Lage sind, eine berufliche Tätigkeit auszuüben.

Neue Hoffnung auf Linderung

Seit vielen Jahren aber bewährt sich ein Ansatz zur Linderung solcher chronischer Schmerzen: Die betroffenen Körperregionen werden mit einer kurzen und sehr schwachen Bestrahlung behandelt. Das Ergebnis ist sehr oft ein deutlicher Rückgang der Schmerzen, eine bemerkenswerte Zurückeroberung der Bewegungsmöglichkeiten und damit ein großer Gewinn an neuer Lebensqualität. Nicht selten sogar sind die Schmerzen nach der Therapie völlig verschwunden und auch die Bewegungsfähigkeit wird oft vollständig wiederhergestellt.
 
Studien beweisen die Wirkung

In vielen Forschungsprojekten wurde diese Therapie erprobt und verfeinert. Dazu wurden Patienten ausgewählt, bei denen konventionelle Behandlungsmuster ohne Erfolg geblieben waren. Die teilnehmenden Personen wurden dabei immer befragt, ob die neue Schmerz-Therapie durch Bestrahlung für sie eine wesentliche Linderung ihrer Schmerzen bis zur vollständigen Schmerzfreiheit bewirkt habe. Dies bejahten

82% der Patienten mit Schmerzen im Schulterweichteil-Bereich
80% der Patienten mit Schmerzen im Ellenbogen- bzw. Unterarm-Bereich
64% der Patienten mit Kniearthrose
97% der Patienten mit Fersensporn
60% der Patienten mit Schulterarthrose
86% der Patienten mit Hüftarthrose
50% der Patienten mit Daumenarthrose

Im Kern der neuen Schmerz-Therapie: wenige kurze Bestrahlungen

Die schmerzlindernde und entzündungshemmende Wirkung niedrig dosierter Röntgenstrahlen ist in der Vergangenheit immer festgestellt und nachgewiesen worden – vor allem im Umfeld der Krebsbehandlung. Jetzt wird diese Erkenntnis aber auch bei gutartigen Erkrankungen konsequent eingesetzt.
Die Schmerz-Therapie mit niedrig dosierten Strahlen erstreckt sich in der Regel über einen Zeitraum von gut 1 Woche. In dieser Zeit finden üblicherweise sechs Bestrahlungssitzungen statt, bei denen die betroffenen Gelenke und Regionen des Körpers für jeweils wenige Sekunden bestrahlt werden. Oft ist dann schon eine wesentliche Besserung erreicht. Sollten noch Restbeschwerden bestehen, kann die Therapie nach ein bis zwei Monaten ergänzend noch einmal durchgeführt werden.

Eine kurzfristige Zunahme der Schmerzen ist ein positives Zeichen

Viele Patienten, die die Schmerz-Therapie erfolgreich absolvierten, haben während der Behandlung von einem leichten Ansteigen der Schmerzintensität berichtet. Heute weiß man, dass dies in aller Regel ein gutes Zeichen ist. Denn meist schließt sich hieran sofort eine spürbare Besserung an, die bis hin zur völligen Schmerzfreiheit führen kann.

Je früher – je besser

Die Erfolgsaussichten sind dabei besonders groß, wenn die Behandlung möglichst früh einsetzt. Sprechen Sie deshalb ruhig Ihren Hausarzt an und überreichen Sie ihm diese Broschüre. Denn in der Regel werden Sie zu der hier beschriebenen Strahlentherapie überwiesen durch den behandelnden Orthopäden, Chirurgen oder Allgemeinmediziner.

Wie gesagt: Es kommt darauf an, mit der Therapie möglichst frühzeitig zu beginnen: nämlich sobald absehbar ist, dass die anderen Behandlungen nicht den gewünschten Erfolg haben. Auf jeden Fall sollte die Strahlentherapie eingesetzt werden, bevor weitreichende Entscheidungen getroffen werden, wie zum Beispiel die Aufgabe des Arbeitsplatzes oder das Inbetrachtziehen einer Umschulung.

Diese Art der Schmerz-Therapie ist eine Kassenleistung

In allen Fällen, in denen Sie eine Überweisung erhalten haben, übernimmt Ihre Krankenkasse vollständig diese Kosten.
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Medizinische Physik

 Aufgabengebiet

Die Qualität der medizinischen Versorgung ist in vielen Bereichen von der Qualität der verwendeten technischen Geräte abhängig. Die Heilung vieler Krankheiten ist durch den Einsatz von moderner Technik überhaupt erst möglich geworden; die medizinische Diagnostik ist oft untrennbar mit dem Einsatz physikalischer und technischer Verfahren verbunden. Mit den technischen Möglichkeiten steigen aber auch die Anforderungen an die Bedienung und Betreuung der technischen Ausstattung, so dass es dem Mediziner oft nicht möglich - und bei fortwährend steigendem Anteil an unterschiedlichsten technischen Hilfsmitteln auch nicht zuzumuten ist, stets über den effektivsten Einsatz oder die fachgerechte Instandhaltung des zur Verfügung stehenden Geräteparks Bescheid zu wissen.

So befasst sich die Medizinphysik mit der Anwendung physikalischer Gesetze in der Medizin und mit der Übertragung physikalischer Konzepte und Methoden auf die Medizin. Sie ist als wissenschaftliche Disziplin beheimatet in der exakten Wissenschaft der Physik und wird angewendet in der empirischen Wissenschaft der klinischen Medizin.

Traditionellerweise hat die Medizinphysik ihren Schwerpunkt in der Strahlentherapie. Für den Betrieb von medizinischen Beschleunigeranlagen und die Erstellung medizinischer Bestrahlungspläne ist der Einsatz von Medizinphysikern sogar gesetzlich vorgeschrieben. Wie in der Röntgendiagnostik und Nuklearmedizin ist es hier Aufgabe der Medizinphysik neben der Betreuung der Geräte und Anlagen, die Wirkung der benutzten Strahlungsarten auf den menschlichen Organismus zu bewerten und in Zusammenarbeit mit den Ärzten neue Verfahren zu evaluieren, einzuführen und den sicheren Betrieb der verwendeten Geräte zu gewährleisten.
Neben diesen klassischen Gebieten kann der Medizinphysiker auch überall dort eingesetzt werden, wo technisch-wissenschaftliche Fragen auftauchen, wie z. B. beim Einsatz von Lasern in der Analytik, Diagnostik und Therapie.


Arbeitsgebiet
  • Übernahme sämtlicher Tätigkeiten des Strahlenschutzbeauftragten nach § 31 StrSchV
  • Bestrahlungsplanung in der Strahlentherapie
  • Qualitätssicherung an den Geräten der Strahlentherapie und Nuklearmedizin
  • Belehrung, Schulung und Weiterbildung von Personal im Bereich des Strahlenschutzes
  • Unterricht im Fach Physik an der Berufsfachschule für Krankenpflege/-hilfe am Klinikum Rosenheim
  • Ansprechpartner bei allen Fragen, die den Bereich des technischen Strahlenschutzes betreffen
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Unser Team der Strahlentherapie und Nuklearmedizin
Unser Team der Strahlentherapie und Nuklearmedizin

Fachärzte für Strahlentherapie

Dr. med. Barbara Chizzali
Christian Eisele
Sebastian Hundhammer
Dr. med. Wolfgang Maier
Dr. med. Ricarda Merten
Andreas Nolte
Karl Scherer, Stv. Leiter Prostatakarzinomzentrum
Dr. med. Steffen Weiß

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Medizin-Physiker

Dr. rer. nat. Nathalie Breitkreutz
Dipl.-Phys. Dr. rer. nat. Thomas Fiegele
Dipl.-Phys. Dr. rer. nat. Christoph Greubel
Dipl.-Phys. Dr. Ing. Volker Hable
Dipl.-Phys. Dr. rer. nat. Rainer Hartl
Dipl.-Ing. (FH) Christian Peter

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Medizinisches Assistenzpersonal

MTRA’s haben eine 2-3 jährige Ausbildung durchlaufen und sind speziell im Fachgebiet "Strahlentherapie" ausgebildet mit staatlich anerkanntem Abschlußdiplom und "Beschleuniger-Fachkunde". Fach–MTRA’s für Nuklearmedizin haben eine zusätzliche Spezialausbildung in der nuklearmedizinischen Diagnostik.

Gudrun Scheffert, Leitung
Stefanie Knobloch, stv. Leitung
Kathi Stürzer, stv. Leitung

Anna Albert, MTRA
Kristina Blümel, Arzthelferin
Theresa Buchner, MTRA
Stephanie Egger, MTRA
Lisa Eberharter, MTRA
Karen Falkenstein, MTRA
Simone Jäger MTRA
Alexandra Koch, Arzthelferin
Sandra Lindinger MTRA
Mirjam Loy, Arzthelferin
Barbara Pleyer, MTRA
Jacqueline Raschak, MTA
Tabea Rehrl, MTRA
Kristina Schneider, MTRA
Martina Vogel MTRA
Andrea Walz MTRA
Melanie Wartscher MTRA
Sylvia Zimmermann, MTA
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Sekretariat

Simone Schwaiger, Leitung
 
Vanessa Afflitto
Michaela Binsteiner, MFA
Regina Brumbauer, MFA
Nelli Dewald, MFA
Larissa Dieser
Hedwig Hörfurter, Arzthelferin
Michaela Kuba, Arzthelferin
Tamara Weßling, MFA
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