Praxis für Gefäßchirurgie

Seit 1.1.22 besteht eine Abteilung für die Behandlung von Gefäßerkrankungen an der RoMed Klink Wasserburg am Inn. Die Schwerpunkte der Diagnostik und Therapie liegen auf Erkrankungen der Schlagadern (Arterien) und der Venen. Unser Ziel im MVZ, der Praxis für Gefäßchirurgie, ist, nach entsprechenden Untersuchungen eine Diagnose zu stellen und das eventuell notwendige weitere Vorgehen festzulegen. Zusätzlich bieten wir im Rahmen der Gefäßambulanz eine Spezialsprechstunde für Aortenerkrankungen und eine Spezielle Wundsprechstunde an.

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Dr. med. Julia Härtl
Oberärztin

Fachärztin Gefäßchirurgie, Notfallmedizin, Endovaskuläre Chirurgin DGG

Dr. med. Ralf Hamann
Oberarzt

Facharzt Chirurgie und Gefäßchirurgie

Hubert Lentfellner

Fachtherapeut Wunde

Silke Karl

Wundexpertin

Ramona Gottal

Wundexpertin

Kontakt

Praxis für Gefäßchirurgie
Dr. med. Julia Härtl, Dr. med. Ralf Hamann
Krankenhausstraße 2
83512 Wasserburg am Inn

Tel  +49 8071 77 690
Fax +49 8071 77 689

Sprechzeiten nach Vereinbarung

Diagnostik

Der wesentliche erste Baustein einer Diagnostik von Gefäßerkrankungen besteht in der Anamnese, der genauen Erfragung des Beschwerdebildes. Damit ist oft schon klar, ob es sich um eine Gefäßerkrankung handelt, oder andere orthopädische, neurologische oder internistische Krankheiten zugrunde liegen.

Mittels Doppleruntersuchungen, Messung des Blutdrucks an Armen und Beinen, sowie durch gezielte Ultraschalluntersuchungen kann weiter differenziert werden, wo welches Problem vorliegt. Dies gilt sowohl für die Schlagadern (Arterien), als auch für die Venen.

Typische Krankheitsbilder sind:

  • Engstellen der Halsschlagader (Stenose der Arteria carotis )
  • Erweiterungen einer Schlagader (Aneurysma, am häufigsten an der Hauptschlagader, der Aorta)
  • Durchblutungsstörungen der Beinschlagadern (Schaufensterkrankheit, pAVK)
  • Chronische Wunden
  • Krampfadern (Varizen)
  • Thrombosen
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Weiteres Vorgehen / Therapie

Nach Diagnosestellung legen wir mit Ihnen gemeinsam fest, wie weitergeht. Für den zuweisenden Arzt wird ein entsprechender Arztbrief erstellt. Bei chronischen Wunden erstellen unsere Wundexperten einen Behandlungsplan, der für Ihren Hausarzt und/oder den Pflegedienst bestimmt ist.

Bei geringerer Ausprägung einer Gefäßerkrankung kann es durchaus sinnvoll sein, diese zunächst nicht invasiv zu behandeln. Im Falle einer Schaufensterkrankheit zum Beispiel, müssen oft zunächst nur die Risikofaktoren (Rauchen, Bluthochdruck, Erhöhung der Blutfettwerte und des Blutzuckers) korrigiert werden. Regelmäßige Kontrollen in ein- bis zweijährigen Anständen, evtl. auch nur bei Zunahme der Beschwerden, können dann bei uns oder auch beim Hausarzt erfolgen.

Falls invasive Eingriffe (Kathetereingriff oder Operation) nötig sind, ist in der Regel eine weitere ambulante Diagnostik, z. B. eine Kernspin Untersuchung oder ein CT erforderlich. Wir vereinbaren mit Ihnen einen weiteren Termin (evtl. auch nur telefonisch) wenn die Untersuchungsergebnisse vorliegen und wir die Therapie für Sie festlegen können.

Falls keine Gefäßerkrankung als Ursache der Beschwerden vorliegt, erhalten Sie eine Empfehlung, an welchen Facharzt Sie sich zur weiteren Abklärung wenden können.

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Therapie

In der Regel erfolgt die invasive Therapie durch das gefäßchirurgische Ärzteteam in der RoMed Klink Wasserburg. Hier können sowohl ambulante Operationen, wie auch stationäre Behandlungen durchführt werden.

Intervention bedeutet, dass (meist in örtlicher Betäubung) mittels Katheter, Ballonaufdehnungen und Stents Gefäßverengungen und Gefäßverschlüsse an Arterien behandelt werden -  mit dem Ziel, den Blutfluss wieder zu normalisieren.

Operation bedeutet, dass (meist in Narkose) ein Gefäßproblem durch offene operative Verfahren gelöst wird. Dies kann von einer umschriebenen Ausschälung von Ablagerungen, über Anlage von Bypässen, bis hin zu größeren operativen Eingriffen, wie zum Beispiel dem Ersatz einer Hauptschlagader reichen.

In jedem Fall ist die Kunst, das Richtige zum richtigen Zeitpunkt zu tun. Nicht zu viel, nicht zu wenig, mit möglichst geringer Belastung des Körpers, aber so, dass das Ergebnis der Behandlung die Beschwerden beseitigt und auch möglichst lange anhält.

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Nachkontrollen

Nach interventionellen oder operativen Eingriffen erhalten Sie von uns die Information, welche Medikamente und Verhaltensmaßnahmen und in welchen Abständen Nachkontrollen notwendig sind. Dies wird schriftlich im Arztbrief beschrieben, den Sie nach dem Besuch in unserer Ambulanz, wie auch nach einem stationären Aufenthalt auf unserer gefäßchirurgischen Station bekommen.

Falls Fragen bestehen, die der Hausarzt nicht klären kann, können Sie sich gerne auch natürlich an uns wenden:

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